.

Konzept für die Tagespflege

Musik mit den Kindern Liebe Eltern, ich freue mich, dass ihr euch für die Betreuung eurer Kinder in der Tagespflegestelle „Nah-tur-reich“ entschieden habt.

Der Name „Nah-tur-reich“ entstand im Jahre 2008 und seit dem wächst es ganz real.

Es beinhaltet unter anderem eine Tagespflegestelle mit 5 Plätzen(10 Verträge).
Wenn öffentliche Aktionen stattfinden, wie zum Beispiel Kurse in der Natur, werden die Betreuungskinder integriert. Dies kann aus thematischem Interesse sein oder auch nur um Betreuungslücken zu schließen.

 

„So wie DU bist, bist DU willkommen.“

Ich arbeite nach dem lebensbezogenen ganzheitlich orientierten Ansatz gem. Prof. Norbert Huppertz.

In Geborgenheit können Kinder Forscher und Entdecker sein und ihr Erlerntes täglich erproben. In Begegnung mit der Natur werden sie auf einzigartige, nachhaltige Weise in ihrer Entwicklung gefördert. Ehrfurcht vor

dem Leben, eine lebendige Beziehung zu Pflanzen und Tieren und der

verantwortungsvolle Umgang mit der Natur werden für die Kinder zum

selbstverständlichen emotionalen und geistigen Besitz.

Die Spielzeuge sind aus natürlichem Material und unser Außengelände ist nach den Richtlinien der Holunderschule gestaltet. Das gemeinsame Zubereiten von Vollwert-Nahrung ist ein wichtiger Bestandteil des Tagesablaufs.

Es geht nicht darum, Verantwortung abzugeben, sondern sie zum Wohle der Kinder familienergänzend zu teilen.


Die nachfolgenden Regelungen basieren auf Erfahrungen und auf Vorgaben des Jugendamtes.

 

Organisatorisches

 

1.  Öffnungszeiten


Die Tagespflegestelle ist von montags bis freitags flexibel geöffnet. (Freitags gibt es eine zeitliche Einschränkung.) Von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr findet ein geschlossener Tagesablauf statt. Es hat sich gezeigt, dass es für die Kinder wichtig ist, sie frühzeitig und regelmäßig zu bringen, spätestens jedoch bis 9.00 Uhr. Die Kinder, die nicht zum Mittagessen bleiben, werden zwischen 13.00 und 13:30 Uhr abgeholt.

2.  Sprechzeiten


Im Interesse einer störungsfreien Betreuung der Kinder können längere Telefongespräche nur von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr und von 18.30 Uhr bis 19.00 Uhr geführt werden.   Für Notfälle sind wir jedoch jederzeit erreichbar. Ansonsten freuen wir uns durchaus auch über angemeldeten Besuch.

3.  Erkrankungen/Fortbildung und Urlaub


Bitte informiert mich auf jeden Fall rechtzeitig über die Abwesenheit eures Kindes. Bei ansteckenden Krankheiten, Kinderkrankheiten, aber auch beim Befall von Läusen seid ihr verpflichtet, euer Kind von uns zurückzuhalten.

Zum Schutz der anderen Kinder bin ich verpflichtet, nach der überstandenen Krankheit ein Attest einer Ärztin/eines Arztes entgegenzunehmen, bevor das Kind uns wieder besuchen darf. Die entstehenden Kosten tragen die Eltern.

Über Allergien und chronische Erkrankungen, sowie alles was für das Kind wichtig ist, muss ich ebenfalls informiert werden.
Es besteht meinerseits das Bedürfnis nach Fortbildung, was den Kindern zugute kommt.
Diese Fortbildungen kündige ich spätestens einen Monat vorher an und versuche sie auf das Wochenende und den Abend zu legen.
Im Gegenzug verzichte ich auf Urlaub.

Die Bezahlung ist als Pauschalbetrag zu zahlen.

Ich bin bemüht, zur Verfügung zu stehen, wenn ich jedoch wegen Krankheit ausfallen sollte, wäre es schön wenn die Eltern in ihrer Verantwortung sich adäquaten Ersatz organisieren, bestenfalls aus den eigenen Reihen.
Ich stelle dann die Räumlichkeiten zur Verfügung, so dass die Kinder in einer bekannten Umgebung sein können.

4.  Elternarbeit


Eine notwendige Bedingung für die pädagogische Arbeit ist das Zusammenwirken von Elternhaus und dem Nah-tur-reich.

Zum Wohle der Kinder hat jede/r die Möglichkeit zur aktiven pädagogischen Zusammenarbeit und Gestaltung, z.B. bei Elternabenden, Vorträgen, handwerklichen und künstlerischen Kursen, Lesekreisen, Gesprächen, Feiern und Festen.
Ich freue mich auch über Anregungen!



Es geht nicht darum, mir einen materiellen Gegenstand zu leihen, sondern um die
gemeinsame Für-sorge für einen ganz besonderen Erdenschatz: Euer Kind.
Darum wünsche ich mir euer Vertrauen und uns eine gute Zusammenarbeit!

5.  Elternabende


Elternabende finden zum Austausch und wenn gewünscht statt und werden dann spätestens zwei Wochen vorher angekündigt.

6.  Konflikte


Für alle pädagogischen Fragen die mit dem Wohlergehen der Kinder und ihrer Eltern zusammen hängen fühle ich mich zuständig.


Ich stehe euch auch gerne bei Erziehungsproblemen zur Verfügung, z.B. mit Auskünften über Beratungsstellen. Manchmal ist es auch erleichternd, sich mit dem was belastet jemand an zu vertrauen…

7.  Versicherung


Für Unfälle während des Aufenthaltes im Nah-tur-reich besteht Versicherungsschutz.
Das gilt ebenso für Outdooraktivitäten.

8.  größere Aktionen


Bei größeren Aktionen freue ich mich über Unterstützung von den Eltern, damit unsere Kinder optimal gefördert werden können und ein sicherer Rahmen gegeben ist.

9.  Frühstück/Mittagessen


In der Einrichtung nehmen die Kinder gemeinsam mit mir und meiner Familie die Mahlzeiten ein. Diese wird anteilig von mir, gemeinsam mit den Kindern, zubereitet.

Wir sind bemüht möglichst viel selbst und vollwertig zu zubereiten, um die Wertschätzung für „Mutter Erde“ zu spüren, die uns und die Tiere durch ihre Ernte nährt.


Angestrebt wird die Einhaltung der 10 Regeln der DGE(Deutsche Gesellschaft für Ernährung)


Unser Küchenplan lautet wie folgt:

Brötchen backen

Montag: Backtag( Wir backen Brot, Brötchen oder Waffeln zum Frühstück)
Mittags gibt es Pizza

Dienstag: Obstmixtag (Wir bereiten Milchmixgetränke, Quarkspeise, Obstsalat
oder fruchtigen Joghurt zum Frühstück
Mittags gibt es ein Reisgericht mit Gemüse


Mittwoch: Wir spießen! Bitte alle etwas mit bringen
Mittags gibt es Kartoffeln mit Gemüse


Donnerstag: Müslitag(Wir quetschen uns Flocken…)
Mittags essen wir was Süßes (Milchreis, Arme Ritter,
Pfannkuchen….)

Freitags: Wir basteln „Brotgesichter“
Mittags gibt es ein Nudelgericht.



Wer zu unserem Frühstück etwas mitbringen möchte(was grundsätzlich willkommen ist), sollte bitte unbedingt auf Zuckerhaltiges verzichten!

10. Bezahlung



Pro Stunde erhalte ich 3,50€. Regelmäßig betreute Kinder werden per Pauschale bezahlt. Dann weiß jeder womit er rechnen kann, bzw. muss. Das Entgelt kann überwiesen werden oder bar gezahlt werden. In dem Fall kann ich eine Quittung ausstellen.

Es wird immer am Monatsende, spätestens bis zum 5. gezahlt.
Es besteht die Möglichkeit die Übernahme der Betreuungskosten  beim Jugendamt zu beantragen.  Vordrucke liegen hier vor.

11.  Aufsichtspflicht


Bitte begleitet euer Kind am Morgen mit in das Haus hinein. Eine durchgehende Ausübung der Aufsichtspflicht ist nur gewährleistet, wenn die Kinder mir unmittelbar übergeben werden. Gleiches gilt für das Abholen.
Kein Kind geht, ohne sich mit Blickkontakt zu verabschieden.
Die Aufsichtspflicht wird nicht eigenhändig von  mir an Dritte abgegeben. Dies bedarf unbedingt der Absprache und des Einverständnisses der Sorgeberechtigten

12.  Wegebenutzung & Parken


Das Gelände darf nur über die Insterburgerstraße betreten werden.
Der Parkplatz von Dr. Horreschie darf nicht beparkt werden- auch nicht „nur kurz“, außerdem ist auf die Hofeinfahrt von Pingels, unseren gegenüber wohnenden Nachbarn, zu achten.

13. Zusammenarbeit mit dem Jugendamt


Die Pflegeerlaubnis des Jugendamtes nach § 43 SGB VIII liegt vor, das heißt, ich bin qualifizierte vom Jugendamt anerkannte Tagesmutter.

14. Mitbringen von Spielsachen


Alle Beteiligten achten darauf, dass nur Spielsachen etc. mitgebracht werden, die zu dem Konzept des Nah-tur-reichs passen(Naturmaterialien).

15.Wechselwäsche


Für euer Kind bringt bitte folgende Dinge mit: Hausschuhe, Regenkleidung (Gummijacke, Gummihose), Gummistiefel und Wechselwäsche. Diese Sachen sollen im Nah-tur-reich
verbleiben.

Kennzeichnet bitte alles mit dem Namen eures Kindes. Ich kann für vertauschte oder abhanden gekommene Sachen nicht aufkommen.

16.Visitenkarte


Wichtig: Jedes Kind erhält ein eigenes Gardarobenfach in dem eine Visitenkarte mit den wichtigsten Daten des Kindes erforderlich ist:

1.Vor-und Zuname des Kindes
2.Geburtsdatum
3.Adresse
4. Notfall-Telefonnummern
5. Kopie der Krankenkassenkarte
6.Chronische Krankheiten und Allergien
7. Besonderheiten/besondere Bedürfnisse des Kindes
8.Foto des Kindes

Jedes Kind sollte hier einige Bilder von sich und seinem Zuhause haben, die wir zum gemeinsamen Betrachten an die Wand hängen können.

kostenlose Counter bei xcounter.ch



.